Prävention

"Vorbeugen ist besser als Heilen.“ Dies gilt ganz besonders bei Suchterkrankungen. Dabei geht es darum, Kindern und Jugendli-chen Lebenskompetenzen zu vermitteln, die den späteren Rückgriff auf Suchtmittel oder süchtiges Verhalten überflüssig machen. Im Folgenden sind einige Beispiele dieser Arbeit genannt.

 

 

Prävention im Kindergarten

Projekte wie der „Spielzeugfreie Kindergarten“ haben das Ziel, Kindern mehr Freiräume zur Entwicklung ihrer Kreativität, Kommunikationsfähigkeit und ihres Selbstbewusstseins zu schaffen. Die Präventionsfachkraft unterstützt Kindergärten, die sich für die Durchführung dieses Projektes entschieden haben, bei der Planung und Durchführung. Das suchtpräventive Einmanntheater „Mäxchen, trau Dich!“ wird schon seit mehreren Jahren auf Vermittlung der Suchtberatung in Kindergärten des Landkreises aufgeführt.

 

 

Prävention in der Schule

Von der Grundschule bis ins Gymnasium werden Schulen bei der Umsetzung von Suchtvorbeugung unterstützt. So moderiert die Präventionsfachkraft Wolfgang Pfeifenberger Schulvereinbarungen mit VertreterInnen von SMV, Schule, Eltern und Suchtberatung. Wolfgang Pfeifenberger initiiert und begleitet die Arbeit von so genannten „Peers“. Das sind SchülerInnen der 9. bis 13. Jahrgangsstufe, die selbst Suchtprävention an ihrer Schule leisten. Er gestaltet mit interessierten Schulen Elternabende zum Thema Sucht und organisiert regelmäßig LehrerInnenarbeitskreise mit den Suchtpräventionsbeauftragten der Schulen im Landkreis. Für interessierte LehrerInnen im Landkreis werden Fortbildungen im Bereich Suchtprophylaxe angeboten.

 

 

Frühintervertionsprojekt „FreD“

Für erstauffällige Drogenkonsumenten wird seit Februar 2005 von der Beratungsstelle in Zusammenarbeit mit der Jugendgerichtshilfe des Landkreises ein achtstündiger Präventionskurs angeboten. Er bietet Jugendlichen, die mit dem Betäubungsmittelgesetz in Konflikt geraten sind, die Möglichkeit, sich intensiv und qualifiziert mit ihrem Drogenkonsum und dessen juristischen und gesundheitlichen Folgen auseinander zu setzen.